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Auf Schallschutz achten

14.01.2013 - Wer sich für eine Luftwärmepumpe zum Heizen seines Hauses entscheidet, sollte besonders auf die Schallschutzwerte des Gerätes achten. Das rät Katharina Schierl, Umweltingenieurin im Landratsamt. „Luftwärmepumpen sind baugenehmigungsfrei, deshalb hat der Bauherr ein hohes Maß an Eigenverantwortung“, so Schierl. Bei ihr landen Beschwerden von Nachbarn über störende Geräusche solcher Anlagen.

Wer sich für eine Luftwärmepumpe zum Heizen seines Hauses entscheidet, sollte besonders auf die Schallschutzwerte des Gerätes achten. Das rät Katharina Schierl, Umweltingenieurin im Landratsamt. „Luftwärmepumpen sind baugenehmigungsfrei, deshalb hat der Bauherr ein hohes Maß an Eigenverantwortung“, so Schierl. Bei ihr landen Beschwerden von Nachbarn über störende Geräusche solcher Anlagen.
Luftwärmepumpen emittieren einen relativ hohen Anteil an niedrigen Schallfrequenzen. Sie werden als Brummen wahrgenommen. Schon in der Planungsphase sollten Hausbesitzer sich deshalb über die gesetzlichen Vorgaben zu Schallimmissionen informieren, so der Rat von Schierl. Der sogenannte Schallleistungspegel einer Luftwärmepumpe sollte unter 50 dB(A) liegen. Das sollte man sich vom Hersteller bestätigen lassen. Die Anlage muss in ausreichendem Abstand zum Nachbargrundstück aufgestellt werden. Schallreflexionen von der Fassade sollten vermieden werden.
Steht die Luftwärmepumpe im Gebäudeinneren bringt das eine Verminderung des Schallpegels um bis zu 8dB(A). „Der Bauherr sollte besonders darauf achten, dass der Einbau mit der nötigen Sorgfalt und Fachkenntnissen vorgenommen wird. Gewährleistungen einer Fachfirma verhindern im Streitfall unliebsame Überraschungen“, so Schierl. Während vor zehn Jahren Wärmepumpen zum Heizen noch kaum eine Rolle spielten, werden laut Statistischem Bundesamt inzwischen etwa zwanzig Prozent aller Neubauten auf diese Weise beheizt. Weitere Informationen zum Thema „Schallschutz“ erhalten Interessierte im Landratsamt unter der Telefonnummer (08092) 823 227.


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