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AGDW-Geschäftsstelle in Berlin erhält tierische Verstärkung aus Bayern

09.09.2016 - Verbandsspitze freut sich über Neuzugang / Eberkopf von Bundestagsabgeordneten Lenz und Landrat Niedergesäß an AGDW-Präsident übergeben

Die Geschäftsstelle der AGDW – Die Waldeigentümer in Berlin-Mitte bekommt tierische Verstärkung aus Bayern: Heute, Donnerstag, haben Robert Niedergesäß, Landrat des Landkreises Ebersberg, und der Bundestagsabgeordnete Dr. Andreas Lenz dem Präsidenten der AGDW, Philipp Freiherr zu Guttenberg, in Berlin einen Eberkopf übergeben. „Das Wildschwein leistet einen kraftvollen Beitrag zu Waldpflege und Naturschutz“, sagte zu Guttenberg. „Außerdem ist es bekannt für sein ausgeprägtes Sozial- und Familienleben und für seinen internationalen Background. Wir freuen uns über diesen Neuzugang.“

Nach der Renovierung des Landratsamtes in Ebersberg, wo der Eber bislang im Sitzungssaal seinen Platz hatte, wurde eine neue Heimat für das Wappentier des Landkreises gesucht – und in der AGDW-Geschäftsstelle in Berlin gefunden. „Schwein gehabt! Bayern hat jetzt einen weiteren starken Vertreter in der politischen Mitte der Bundeshauptstadt“, sagte Dr. Andreas Lenz über den Zuwachs aus dem Süden.

Der Bundesverband der Waldeigentümer, der die Interessen von rund zwei Millionen Waldeigentümern in Deutschland vertritt und für die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder steht, kann jede Verstärkung brauchen. Erst recht, wenn es sich um ein Sus scrofa - ein Wildschwein - handelt. Dieses ist sehr flexibel und weltweit verbreitet: Es lebt nicht nur in den mitteleuropäischen Wäldern, sondern hat sich auch in allen Kontinenten niedergelassen. Zudem zieht es das Wildschwein in die Städte, in Berlin hat es bereits mehrere Parks besiedelt. „Auch unser Wappentier möchte die Berliner Luft schnuppern und ein Stück Ebersberg und Ebersberger Forst in die Hauptstadt tragen“, sagte Landrat Robert Niedergesäß.

Das Tier wird als Erdwühler bezeichnet: Indem es den Boden unter anderem nach Wurzeln, Würmern und Schnecken durchwühlt, schafft es die Voraussetzung für die Saat neuer Bäume. Zudem verspeist es gerne Insekten, die den Bäumen schaden. „Als Waldeigentümer schätzen wir das Wildschwein: Es steht für das Prinzip Nachhaltigkeit, da es für die Verjüngung, also den Nachwuchs, unserer Wälder sorgt.“ Und auch das Wühlen sei der Verbandsspitze nicht fremd. „Auch wir graben uns regelmäßig durch politische Debatten, Gesetze und Papiere, um unsere Themen rund um den Wald in der Bundespolitik zu verwurzeln“, sagte der AGDW-Präsident.

Gleichzeitig – möglicherweise ein kleines Manko für die Hauptstadtbühne – gilt das Tier manchmal als borstig und wehrhaft. Der AGDW-Präsident teilt diese Skepsis nicht: „Wehrhaftigkeit und Borsten können in der politischen Verbandsarbeit ab und an auch hilfreich sein.“


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