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Teller und Tank – Expertenhearing zu regenativen Energien

11.02.2016 - Bioenergie ist im Landkreis Ebersberg in großer Bandbreite und je nach den örtlichen Gegebenheiten nutzbar. Landwirte wollen und sollen zu einer erfolgreichen Energiewende vor Ort beitragen.

„Bioenergie ist im Landkreis Ebersberg in großer Bandbreite und je nach den örtlichen Gegebenheiten nutzbar. Landwirte wollen und sollen zu einer erfolgreichen Energiewende vor Ort beitragen. Dazu brauchen sie aber verlässliche Vorgaben der Bundes- und Europapolitik, um wirtschaftlich steuern zu können und nicht in Fehlinvestitionen getrieben zu werden. Kurz gesagt: Teller und Tank, die landwirtschaftliche Produktion von Lebensmitteln und von Rohstoffen zur Energiegewinnung sind vereinbar“, das sind die Schlussfolgerungen aus einem Experten-Hearing, das kürzlich im Landratsamt stattgefunden hat.

Zu der Veranstaltung eingeladen waren u.a. Mitglieder des Umweltausschusses des Kreistages, des Regionalbeirates, der Projektgruppe „Nachhaltige Landwirtschaft“, des Arbeitskreises „Energie und Ressourcen“ und der Betreiber von Biogasanlagen aus dem Landkreis. Verschiedene Fachleute haben zu den Themenfeldern „Erzeugung von Energiepflanzen für die Nutzung von Biogasanlagen“, „Biogene Treibstoffe aus und für die Landwirtschaft“, „Technische Nutzung von Flächen“ Referate gehalten und die Basis für die nachfolgende Diskussion gelegt.

Welche Rolle kann die Energie aus den Wäldern, von den Äckern und aus biologischen Abfällen spielen? Wie groß darf diese Rolle sein, ohne Natur und Landschaft zu stark zu beeinträchtigen? Und wie kann biogene Energie im Landkreis Ebersberg und in den Nachbarregionen nachhaltig erzeugt werden? Wie können marktorientierte Verbünde zur Erzeugung von Bioenergie ihren Geschäftsbetrieb ausweiten? Wie lassen sich
nachhaltig erzeugte Biotreibstoffe in der Landwirtschaft einsetzen? Welche technischen Alternativen gibt es zur Nutzung landwirtschaftlicher Flächen zur Energiegewinnung außer dem Anbau von Energiepflanzen? Das waren Fragen, mit denen sich Referenten und Diskussionsteilnehmer auseinandergesetzt haben.

Landrat Robert Niedergesäß: „Das Hearing war ein wichtiger Austausch auf hohem fachlichem Niveau. Die Erzeugung von Rohstoffen zur Gewinnung von Biogas, die Nutzung von Bioabfällen zur Biogaserzeugung und Flächen als Standort zur Nutzung der Sonnenenergie müssen nicht im Widerspruch zur klassischen Rolle der Landwirtschaft als Produzent von Lebensmitteln stehen. Hier ist vielmehr ein neues und zusätzliches Geschäftsfeld für die Landwirtwirtschaft entstanden und wird sich in Zukunft noch weiterentwickeln. Das Landratsamt möchte hier Partner und Förderer sein. Die Landwirtschaft ist ein wichtiger Baustein auf unserem Weg zu einer Energiewende im Landkreis.“


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