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Gesundheitsregionplus nimmt Fahrt auf

09.05.2016 - Zum zweiten Mal haben sich die Mitglieder des Gesundheitsforums, das zentrale Management- und Steuerungsorgan der Gesundheitsregionplus Ebersberg im Landratsamt getroffen.

Das Gesundheitsforum kommt zweimal pro Jahr zusammen. Auf der Tagesordnung stehen dann die aktuellen Projekte und Tätigkeiten der neun Projektgruppen der Gesundheitsregionplus. Geleitet hat die Sitzung Landrat Robert Niedergesäß.

Martina Rettenbeck, Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregionplus Ebersberg, stellte den zweiten Fortschrittsbericht vor. Der wird zweimal jährlich von allen bayernweit 24 Geschäftsstellen der Gesundheitsregionplus erstellt und dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zu Zwecken der wissenschaftlichen Begleitung und Auswertung zugeleitet. „Die Gesundheitsregion nimmt Fahrt auf“, konstatiert der Landrat. „Vorsorgeangebote für Kinder und Senioren haben wir genauso im Blick wie den Fachkräftemangel im Gesund-heitswesen oder die psychische Gesundheit von Berufstätigen.“ Ein Beispiel sind die konkreten Pläne, die im AK „Psychische Gesundheit“ schon umgesetzt werden: Eine praxisnahe und informative Auftaktveranstaltung für die Arbeitgeber im Landkreis ist im November diesen Jahres zum Thema „Burn out, Sucht und De-pression“ vorgesehen. Kooperationspartner für diese Veranstaltung sind der SPDI Ebersberg und das Caritas-Zentrum Ebersberg. Der Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit unterstützt die Veranstaltung ebenfalls.

Im Arbeitskreis „Prävention und Gesundheitsförderung - Schwerpunkt Kindergesundheit“ laufen die letzten Vorbereitungen für die Befragung der Kindertagestätten, Horte und Grundschulen. Die Befragung soll mehr Klarheit darüber geben, welche Gesundheitsangebote in den Einrichtungen sinnvoll sind und in welchen Bereichen Unterstützung benötigt bzw. gewünscht wird. Eine andere Projektgruppe bearbeitet das diesjährige Jahresschwerpunktthema „Psychische Gesundheit von Kindern“ und steckt mitten in der Organisation des Fachtages „Starke Kinder von Anfang an. Psychische Belastungs- und Ausnahmesituationen von Eltern und deren Auswirkungen auf das Bindungsverhalten der Kinder“. Er ist für den kommenden Oktober geplant.
Im Arbeitskreis „Gesundheitsversorgung - Strukturen im Landkreis“ werden die Themen Anbietervernetzung, der Fachkräftemangel in Gesundheitsfachberufen – besonders in der Pflege - und der fehlende Wohnraum für medizinisches Assistenzpersonal bearbeitet. Hier ist die Abfrage der Ist-Zustände im Landkreis besonders wichtig, um aus den daraus folgenden Bedarfsanalysen zielgerichtete Lösungen zu erarbeiten. Der Bedarf an Wohnraum wird derzeit ermittelt. Einrichtungen der ambulanten und stationären Kranken- und Altenpflege wurden dazu angeschrieben und können noch bis zum 9. Mai 2016 Rückmeldung geben.

Der Arbeitskreis „Senioren“ beschäftigt sich mit dem Aufbau eines Hospiz- und Palliativnetzwerkes im Landkreis Ebersberg und mit der Prävention und Gesundheitsförderung im Alter. Gemeinsam mit der psychosomatischen Abteilung der Kreisklinik fand dazu bereits ein Fachtag zum Thema „Körperliche und Psychische Gesundheit im Alter“ statt. Landrat Robert Niedergesäß: „Der Fachtag wurde mit großem Interesse angenommen und hat eine sehr positive Resonanz erhalten, weil Fachleute aus ihrer Praxis berichteten und wertvolle Ideen und Anregungen weitergegeben haben.“

Zu Gast im Gesundheitsforum war dieses Mal Gunnar Geuter vom Kommunalbüro für ärztliche Versorgung. Das Kommunalbüro berät Landkreise bei der individuellen Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten für Herausforderungen der künftigen gesundheitlichen Versorgung ihrer Bevölkerung. Geschaffen werden sollen geeignete Rahmenbedingungen, die zu einer flächendeckenden und bedarfsgerechten ambulanten medizinischen Versorgung beitragen. Besonders hervorgehoben wurden in diesem Zusammenhang die Möglichkeiten der Gesundheitsregionplus. Sie verbindet auf direktem Weg das Fachwissen und die Kompetenz aller im Landkreis tätigen Akteure im Gesundheitswesen mit dem Wissen aus dem Kommunalbüro und gelungenen Beispielen aus anderen Regionen.
Im Herbst 2016 will sich das Gesundheitsforum ein weiteres Mal treffen. Auf der Agenda wird dann u.a. der Umsetzungsplan für das kommende Jahr stehen.


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