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Berufliche Bildung im Fokus: Neue Berufsschule in enger Zusammenarbeit zwischen den Landkreisen München und Ebersberg geplant

29.07.2016 - Standortwahl und Berufszweige noch offen

Auf überraschende Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst soll die Schullandschaft im Bereich der Berufsschulen ergänzt und weiter entwickelt werden. Vor dem Hintergrund eines ständig wachsenden Bedarfs infolge der zunehmenden Bevölkerungsentwicklung im Großraum München und einer wieder höheren Beliebtheit für die berufliche Bildung werden zeitnah zusätzliche Berufsschulkapazitäten benötigt, bzw. plant das Ministerium auch eine gewisse Umstrukturierung in der Region. Diese Kapazitäten sollen nach Vorstellung des Ministeriums in den Landkreisen Ebersberg und München entstehen.

Bis zum Herbst dieses Jahres wollen sich die beiden Landkreise unter Einbeziehung ihrer Kreisgremien über einen möglichen Standort eines neuen Berufsschulzentrums sowie über eine mögliche Zweckverbandslösung austauschen, wobei ein Standort im Landkreis Ebersberg als wahrscheinlich gilt. Dies wurde bei einem gemeinsamen Gespräch im Kultusministerium am Dienstag dieser Woche vereinbart. Parallel dazu wird sich das Ministerium über mögliche Fachrichtungen einer neuen Einrichtung Gedanken machen.

"Wir freuen uns über diesen Vorstoß des Ministeriums, weil er uns die Fortentwicklung der beruflichen Bildung für unsere jüngsten Einwohner ermöglicht und eine gute Perspektive für die wichtige Integration der Flüchtlingskinder gibt ", so Landrat Christoph Göbel erfreut nach dem Gespräch.

Landrat Robert Niedergesäß: „Die überraschende Nachricht aus dem Ministerium ist für uns eine sehr gute Nachricht, zumal wiederholte frühere Initiativen aus dem Landkreis Ebersberg in diese Richtung, zuletzt im Jahre 2013, kein positives Echo, sondern Ablehnung gefunden hatten und der Landkreis deshalb bislang der einzige in Bayern ohne eine staatliche Berufsschule ist. Eine solche Schule würde die Bildungsregion Landkreis Ebersberg ergänzen und bereichern und nicht zuletzt u.a. einen wichtigen Beitrag zur Integration von jungen Geflüchteten leisten.“

Unabhängig von diesen Planungen werden in beiden Landkreisen kurzfristig die Berufsvorbereitungsklassen für die Beschulung junger Flüchtlinge weiter ausgebaut.

Die beiden Landräte begrüßen grundsätzlich den Ausbau ihrer Zusammenarbeit im Bildungsbereich an der Nahtstelle beider Landkreise und können auf den bisher guten Erfahrungen im Zweckverband der gemeinsamen Realschule in Vaterstetten aufbauen.


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