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Landesamt für Statistik: Landkreis Ebersberg wächst bayernweit am stärksten

09.12.2015 - Nach der neuesten Prognose des Bayerischen Statistischen Landesamtes bis 2034 wird im Landkreis Ebersberg in den kommenden zwanzig Jahren der größte Bevölkerungszuwachs von allen bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten zu verzeichnen sein. 17,5 Prozent mehr Menschen werden im Jahr 2034 hier leben, in ganz Bayern werden es fünf Prozent sein.

Das bedeutet, dass im Landkreis Ebersberg dann über 158 000 Menschen wohnen sollen. Landrat Robert Niedergesäß: „Eine solche rasante Bevölkerungsentwicklung ist eine enorme Herausforderung für den Landkreis und seine Städte, Märkte und Gemeinden, für die Infrastruktur und auch die Natur. Wir werden das in enger Kooperation angehen müssen“. Aufhorchen lassen auch noch weitere Ergebnisse der Statistiker. So wurden im Jahr 2014 im Landkreis Ebersberg pro 1000 Frauen im Alter zwischen 15 und 49 Jahren 44.82 Kinder geboren. Das ist nach den Städten München und Ingolstadt der dritthöchste Wert in ganz Bayern. Im Jahr 2014 waren 19,17 Prozent der Einwohner des Landkreises Kinder und Jugendliche unter achtzehn Jahren, so viele wie sonst nirgends in Bayern. Mit 18,79 Prozent liegt der Anteil der Menschen, die 65 Jahre oder älter sind im bayerischen Vergleich unter dem Durchschnitt. Dieser Anteil wird sich allerdings in den nächsten Jahren deutlich erhöhen. 10,36 Prozent der Menschen, die im Landkreis leben, haben eine ausländische Staatsangehörigkeit. Das entspricht in etwa dem bayerischen Landesdurchschnitt.

Landrat Robert Niedergesäß nahm bereits die letzte Prognose des Statistischen Landesamtes im Jahr 2014 (150.000 Einwohner bis 2032, 14,9 % Wachstum) zum Anlass, die Bürgermeister der Landkreisgemeinden zu einem gemeinsamen Dialog über die Kreisentwicklung nach Ebersberg einzuladen. Unter der Moderation von Experten des Planungsverbands Äußerer Wirtschaftsraum wurden nun kürzlich zentrale Themen wie der Soziale Wohnungsbau, der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV), die Infrastruktur im Landkreis und die Asylproblematik im Rahmen einer ganztägigen Veranstaltung unter die Lupe genommen. Die Teilnehmer verschafften sich einen Überblick über den Ist-Zustand, definierten wichtige Ziele und mögliche Wege dorthin. „Es ist wichtig, dass Kreis und Gemeinden an einem Strang ziehen und Probleme gemeinsam angehen. Aber nicht nur die Zusammenarbeit mit dem Landkreis, sondern auch der engere Austausch zwischen den Städten und Gemeinden bringt für alle Vorteile. Deshalb habe ich eine regelmäßige Klausurtagung angeregt, die den Dialog zur gemeinsamen Zukunftsentwicklung des Landkreises weiter intensivieren soll“, so der Landrat.


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