Newsletter Asyl Nr. 01/2017

07.09.2017 - Mit díesem Newsletter starten wir, um die ehrenamtlich Tätigen in den Helferkreisen und Interessierte rund um das Thema Asyl über verschiedene Angebote und Neuigkeiten oder Veränderungen im Bereich Asyl zu informieren.

Newsletter Asyl Nr. 01/2017

Mit díesem Newsletter starten wir, um die ehrenamtlich Tätigen in den Helferkreisen und Interessierte rund um das Thema Asyl über verschiedene Angebote und Neuigkeiten oder Veränderungen im Bereich Asyl zu informieren. Der Newsletter wird in unregelmäßigen, themenabhängigen Abständen, erscheinen.

Aktuelle Helferzahlen im Landkreis:

Derzeit sind im Landkreis Ebersberg ca. 230 Personen in verschiedener Form ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit aktiv. Diese sind in insgesamt 16 unterschiedlichen Helferkreisen im Landkreis tätig.

Erfassung von Problemen und möglichen Lösungen:

Die Analyse der gegenwärtigen Schwierigkeiten und Verbesserungsmöglichkeiten bei der ehrenamtlichen Begleitung von Geflüchteten wurde mit Hilfe einer Befragung durchgeführt. Insgesamt haben an dieser 67 Helferinnen und Helfer teilgenommen, wodurch eine erste Bestandsaufnahme zustande kam. Die häufig genannten Problemfelder waren dabei die ungünstige Unterbringung, erschwerter Zugang zu einer regulären Beschäftigung und das unterdurchschnittliche Bildungsniveau der Geflüchteten. Die Teilnehmer lieferten zudem Lösungsvorschläge zu den genannten Problematiken. Die Akquise von Problemen und Verbesserungsvorschlägen war jedoch kein einmaliges Unterfangen. Demnach würden wir uns freuen, wenn die im Asyl engagierten Personen weiterhin an der Befragung teilnehmen würden, um uns über ihre aktuellen Anliegen zu informieren. Dies gilt insbesondere für Helferinnen und Helfer die bei der ersten Erhebung nicht teilgenommen haben.

Austausch und Treffen:

Das 1. Dialogforum Asyl fand im Juli 2017 zum statt und wurde von fast allen Leitungen der Helferkreise besucht. Neben der Vorstellung der beschriebenen Befragung der Ehrenamtlichen wurden zuvor von den Helferkreisen gemeldete themenspezifische Fragestellungen von verschiedenen Zuständigen des Landratsamts beantwortet. Dabei kam ein Dialog zwischen den haupt- und ehrenamtlichen Akteuren in der Flüchtlingsarbeit im Landkreis zustande, wobei die anschließenden Resonanzen über die Veranstaltung durchwegs positiv waren. Das Dialogforum wird zum Ende des Jahres ein zweites Mal stattfinden. Ein genauer Termin wird frühzeitig bekanntgegeben.

Zuständigkeiten Haupt- und Ehrenamt:

Ein großes Anliegen im Dialogforum war eine Aufteilung der Aufgaben zwischen den Haupt- und den Ehrenamtlichen. Hierfür wurde ein Arbeitskreis gegründet, der eine solche Aufteilung erarbeiten soll. An der Bearbeitung sind Vertreter der Helferkreise Vaterstetten, Markt Schwaben, Ebersberg und Aßling/Emmering beteiligt. Ferner sind Mitarbeiter des Landratsamts involviert. Die erste Sitzung des Arbeitskreises fand 06.09.2017 statt.

Ehrenamtliches Dolmetschernetzwerk:

Sprachliche Barrieren stellen nicht nur bei der Begleitung von Geflüchteten eine Erschwernis dar. Eine Unterstützung bei der Überwindung sprachlicher Hürden im Kontakt mit zugewanderten Menschen kann das ehrenamtliche Dolmetschernetzwerk bieten, welches von Frau Tanja Bühler koordiniert wird.

Bei Bedarf können Anfragen an die E-Mail-Adresse demografie@lra-ebe.de gestellt werden. Ebenso können Freiwillige, die Deutsch und mindestens eine weitere Sprache sprechen und Interesse daran haben, ins Dolmetschernetzwerk aufgenommen zu werden, sich an diese E-Mail-Adresse wenden.

Hilfe und Beratung für geflüchtete Frauen:

Im Landkreis Ebersberg leben geflüchtete Frauen aus verschiedenen Ländern. Häufig kommt es vor, dass diese körperliche und seelische Beschwerden beklagen. Das Team des Frauen-Gesundheitszentrums in München besteht aus Psychologinnen und Sozialpädagoginnen und bietet Workshops zu Themen wie Körperwissen, Familienplanung, Schutz vor übertragbaren Geschlechtskrankheiten und vieles mehr.

Kontakt

Nicole Quasten, nicole.quasten@fgz-muc.de
Ulrike Sonnenberg-Schwan,
ulrike.sonnenberg-schwan@fgz-muc.de
Tel.: 089-1274 9966 oder 237 127 12

Online-Suche nach Angehörigen:

Im Zuge von Konflikten, Flucht und Vertreibung werden häufig Familien auseinandergerissen und Angehörige von Geflüchteten vermisst. Um eine Suche nach Verwandten zu vereinfachen, hat das Deutsche Rote Kreuz einen Suchdienst namens „Trace the Face“ eingerichtet. In diesem können Asylsuchende Suchanfragen mit Fotos etc. stellen. Inzwischen gab es bereits mehrere Erfolgsgeschichten und Familienzusammenführungen dank dieses Projekts. Nähere Informationen erhalten Sie hier: https://www.drk-suchdienst.de/de/trace-face-online-suche-mit-foto-europa.

Kontakt

Ivana Martinovic, ivana.martinovic@brk-muenchen.de
Anke Friedrich,
anke.friedrich@brk-muenchen.de
Tel.: 089-8 90 83 60 14 oder 089-8 90 83 60 13

Bayerischer Innovationspreis Ehrenamt 2018:

Im Jahre 2018 wird der Innovationspreis Ehrenamt vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration in den Kategorien „Innovative Projekte“ und „Neue Ideen“ vergeben. Helferkreise oder Einzelpersonen können sich bis zum 11.09.2017 unter der Adresse http://www.ehrenamt.bayern.de/engagement-anerkennen/innovation/bewerbung.php bewerben.

Bei Fragen oder Anregungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit den besten Grüßen,

Alexander Feldmann
Ehrenamtskoordinator Asyl
im        Landratsamt Ebersberg
Offene Sprechstunde: donnerstags, 15:30 – 17:00 Uhr
Adr.:   85560 Ebersberg, Eichthalstr. 5 (Zimmer 1.28)
Tel.:    08092 823 508
Fax:    08092 823 9508
Mail:  
alexander.feldmann@lra-ebe.de
Web:  www.lra-ebe.de



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